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	<title>Fachschaft Informatik - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-10-17T16:59:49Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.mafiasi.de/index.php?title=Vorlage:Protokolle&amp;diff=8588</id>
		<title>Vorlage:Protokolle</title>
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		<updated>2009-12-17T21:45:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.100.233.191: update&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* &#039;&#039;&#039; 17.12.2009 &#039;&#039;&#039; [[FsrProtokoll07122009|FSR-Party-Protokoll]]&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; 02.11.2009 &#039;&#039;&#039; [[VV-Protokoll vom 02.11.2009|VV-Protokoll]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.100.233.191</name></author>
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		<id>https://wiki.mafiasi.de/index.php?title=Uni-brennt/protokoll_15.12.09&amp;diff=8572</id>
		<title>Uni-brennt/protokoll 15.12.09</title>
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		<updated>2009-12-15T19:36:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.100.233.191: wir haben mit einem dutzend leuten einfach mal eine art plenum gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;wir haben mit einem dutzend leuten einfach mal eine art plenum gemacht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
es gibt einen hamabla-artikel zum beschluss des teilweisen umzugs in die hafencity von der wissenschaftsbehörde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
als reaktion macht jemand einen flyer mit werbung für die recht-auf-stadt-parade am freitag, weil es dort ohnehin ein thema ist.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
morgen sind eh welche in der wissenschaftsbehörde, vielleicht geht da ja auch was.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wie ist es mit der vv am donnerstag? robert und alex sind nicht da.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wie ist es mit dem friedhof? ????????????? die leute sind nicht da.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wir machen morgen tagsüber einen trauerzug und bauen den friedhof, ?????? ?????&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
top ende der besetzung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
blitzrunde zur stimmung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-keine politische legitimation wegen keinen vorlesungen etc.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-rausgehen mit ankündigung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-rausgehen mit aktion am freitag&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-bleiben über weihnachten könnte ein zeichen sein&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-wir sind nicht gescheitert, auch wenn wir rausgehen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-wir sind gescheitert, weil keine großen mehrheiten beteiligt sind&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-territorium audimax ist nicht wichtig&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-je länger eine besetzung dauert, desto schlechter wird die infrastruktur&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-andere protestform für das nächste jahr&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-alle sind fertig&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-geschlossen, in starker position aufhören, nicht zerfleddern lassen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-was tun an weihnachten? weihnachts-ag hat was vorbereitet, erst nach weihnachten rausgehen?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-leute vom anfang fühlen sich ausgeschlossen wenn sie ins audimax kommen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-erfolg, weil viel passiert ist, leute viel gelernt haben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-einige die herkommen erwarten fertige strukturen, es ist aber eigeninitiative nötig&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-öffentlichkeit zu sensibilisieren ist auch ein wichtiger erfolg&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-besetzung hat kontakte geschaffen zwischen leuten die sich vorher nicht kannten&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-besetzung eines uniraums ist kein tatsächliches druckmittel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-verwaltung zu behindern kann schon ein druckmittel sein (siehe hwp)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-es ist ein problem ein ultimatum zu stellen und dann bei nichterfüllen trotzdem zu gehen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-eine lösung kann die ankündigung weiterer aktionen nach der vorlesungsfreien zeit sein&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
es gibt eine diskussion über die möglichkeiten zur zukunft und als feedback&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-die leute die hierbleiben wollen fehlen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-es ist ein problem wenn die meisten rausgehen und die, die bleiben wollen einfach allein gelassen werden. die schaffen die probleme nicht alleine zu lösen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-das plenum bietet als struktur sicherheit&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-es fehlt immernoch an einer struktur ausserhalb des plenums&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-alle die ein interesse an diesem raum haben, sei es politisch, pennplatz, kaffee, was auch immer sollen sich mal treffen, das muss nicht plenum heißen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-kontakte halten, es gibt eine mailingliste auf der 43 leute aus dem kern eingetragen sind. es fehlen noch diverse.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-wahlkampf im januar bindet kräfte&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-klausuren im januar/februar auch&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-es soll ein abschluss/perspektivplenum geben auf dem das weitere vorgehen koordiniert werden soll.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-- es sollte von der vv getrennt werden, weil dort auch externe sind die es garnicht interessiert. ausserdem wird sie irgendwie vorbereitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-- freitag ist schlecht wegen der parade und der ganzen partys danach&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-- sonntag abend scheint ein guter termin zu sein&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.100.233.191</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.mafiasi.de/index.php?title=Uni-brennt&amp;diff=8571</id>
		<title>Uni-brennt</title>
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		<updated>2009-12-15T19:34:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;134.100.233.191: /* Protokolle der Plena */ +1&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Die Uni Hamburg brennt! =&lt;br /&gt;
Seit dem 11.11.09 - 16 Uhr ist das Audimax der Universität Hamburg besetzt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem angekündigten Treffen von ca. 200 Studierenden um 16 Uhr vor dem Audimax wurde (mehr oder weniger) spontan beschlossen, das Audimax illegal zu besetzen. Die Besetzung soll eine Solidaritätserklärung zu den Hochschulen in Österreich sein, sowie auch Missstände in deutschen Hochschulen aufzeigen und aktiv bei der Problem-/Lösungsfindung teilhaben. Zu diesem Zweck haben sich zahlreiche Arbeitsgemeinschaften zu Themen wie Öffentlichkeit, Mobilisierung, Forderungen, Infrastruktur u. v. m. geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird auch (gegen freiwillige Selbstbeteiligung) für Speise und Trank gesorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Audiokonferenz mit anderen besetzten Unis, Glühwein und vielen interessanten Gesprächsthemen kann man auch interessante Personen kennenlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Studierenden der Universität Hamburg wurden von den Besatzern dazu aufgerufen, sich an der illegalen Besetzung zu beteiligen. Das Unipräsidium hat unter Hinweis auf die Gesetzeslage darauf hingewiesen, daß auch einzelne Besatzer für eventuelle Gesamtschäden alleinig haftbar gemacht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumente ==&lt;br /&gt;
* [[Spezial:Präfixindex/Uni-Brennt|Unterseiten]]&lt;br /&gt;
=== Protokolle der Plena ===&lt;br /&gt;
* [[Uni-brennt/protokoll erstes plenum]]&lt;br /&gt;
* [[Uni-brennt/protokoll Plenum 16.11.09 - 17 Uhr]]&lt;br /&gt;
* [[Uni-brennt/protokoll 27.11.09 - 18 Uhr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Uni-brennt/protokoll 15.12.09|15.12.09]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschlossenes ===&lt;br /&gt;
* [[Uni-brennt/Pressemitteilung]]&lt;br /&gt;
* [http://media.de.indymedia.org/media/2009/11//265553.pdf Forderungen]&lt;br /&gt;
* [[Forderungskatalog]] &#039;&#039;(Stand 21.11.2009)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik und Alternative zu bestehenden Strukturen ===&lt;br /&gt;
Die Präsi ist nicht fertig und erstmal nur zur Info reingestellt.&lt;br /&gt;
* [[Strukturag.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Videos von Vorträgen im Audimax ===&lt;br /&gt;
* [http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/wordpress/?p=560 Torsten Bultmann (BdWi) zur “Exzellenzinitiative als Ideologie” (08.12.09)]&lt;br /&gt;
* [http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/wordpress/?p=579 Raul Zelik zu dem Buch &amp;quot;Vermessung der Utopie&amp;quot; (09.12.09)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
* [http://unibrennt.blogspot.com/ unibrennt.blogspot.com]&lt;br /&gt;
* [http://unsereunis.de/ unsereunis.de]&lt;br /&gt;
* [http://maps.google.com/maps/ms?hl=de&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;oe=UTF8&amp;amp;source=embed&amp;amp;msa=0&amp;amp;msid=116283369278129786033.0004778dfa81fb402d565&amp;amp;ll=49.781264,12.348633&amp;amp;spn=15.022893,39.506836&amp;amp;z=5 Karte mit den besetzten Universitäten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiki-Anleitung ==&lt;br /&gt;
Eine weitere Seite zu diesem Theme eröffnest du, indem du oben rechts auf &amp;quot;Bearbeiten&amp;quot; klickst und dann -an geeigneter Stelle- dein Thema &amp;quot;verlinkst&amp;quot;. Dies geschieht mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;[Uni-Brennt/*dein_thema*]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du dann auf dem Link klickst, kommst du auf eine zunächst leere Seite, die die wiederrum (über den &amp;quot;Bearbeiten&amp;quot;-Link) mit Inhalten füllen kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Material zu Dieter Lenzen =&lt;br /&gt;
* [[http://de.wikipedia.org/wiki/Aktionsrat_Bildung Aktionsrat Bildung]]&lt;br /&gt;
* [[http://www.aktionsrat-bildung.de/fileadmin/Dokumente/Bildungsgerechtigkeit_Jahresgutachten_2007_-_Aktionsrat_Bildung.pdf Jahresgutachten Bildungsgerechtigkeit 2007 des Aktionsrats Bildung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- aus dem Jahresgutachten Bildungsgerechtigkeit 2007, S.98f.: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;7.3 Situation und Reformen im Hochschulbereich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine deregulierte Hochschule zeichnet sich durch die folgenden Merkmale aus. Sie sollte&lt;br /&gt;
- im Wettbewerb ihre Leistungsfähigkeit entwickeln,&lt;br /&gt;
- wirtschaftlich den Einsatz ihrer Ressourcen gestalten,&lt;br /&gt;
- international an der globalen Wissenschaftsentwicklung teilhaben,&lt;br /&gt;
- virtuell die Chancen neuer Medien nutzen,&lt;br /&gt;
- profiliert ihre je eigene Identität finden,&lt;br /&gt;
- autonom ihre Ressourcen, ihr Personal und ihre Organisation entwickeln, damit sie&lt;br /&gt;
wissenschaftlich ihre Aufgaben in Forschung, Lehre und Weiterbildung erfüllen kann (vgl.&lt;br /&gt;
Müller-Böling 2000).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 sind weite Teile der Reformen zumindest in der Grundphilosophie umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wettbewerb:&#039;&#039;&#039; Zwischen den Hochschulen nimmt der Wettbewerb zu, die Fiktion einer Gleichheit aller Hochschulen in Deutschland hat sich aufgelöst. Mit einem Exzellenzwettbewerb werden Hochschulen aufgrund ihrer Forschungsqualität ausgewählt und angemessen zusätzlich finanziert. Der Hochschulzugang ist geändert von einer Studienplatzvergabe durch die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) hin zu einem Auswahlrecht der Hochschulen (vgl. Müller-Böling 2000, S. 125ff.). Erste Erfahrungen damit zeigen allerdings, dass Studienplätze am Ende des Verfahrens unbesetzt bleiben. Aufgrund von Evaluationen und Hochschulrankings (vgl. Berghoff u. a. 2006) besteht letztlich große Transparenz über die wissenschaftlichen Leistungen in Forschung und Lehre (vgl. Usher/Savino 2006).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wirtschaftlichkeit:&#039;&#039;&#039; Die Wirtschaftlichkeit ist erhöht worden. Von einer inputorientierten&lt;br /&gt;
Ex-ante-Feinsteuerung mit Eingriffen in einzelne Leistungsprozesse der Hochschulen ist der Staat zu einer outputorientierten Ex-post-Grobsteuerung mit ordnungspolitischen Rahmensetzungen übergegangen. Leistungsorientierte Mittelverteilung einerseits und Globalisierung der Haushalte andererseits haben zu einem zielorientierteren und transparenteren Umgang mit knappen Finanzmitteln geführt (vgl. Jaeger u. a. 2005). Die Einnahmenseite wird nicht zuletzt durch Studienbeiträge diversifiziert, die finanzielle Abhängigkeit der Hochschulen vom Staat damit gemindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Internationalität:&#039;&#039;&#039; Die Hochschulen zeigen im Hinblick auf Internationalität positive Entwicklungen auf. Bachelor- und Master-Studiengänge, dem Bologna-Prozess folgend, werden flächendeckend eingeführt. Der Anteil ausländischer Studierender hat sich deutlich erhöht. Zudem orientieren sich Forschung und Lehre zunehmend an internationalen Benchmarks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Virtualität:&#039;&#039;&#039; Die Virtualität in der Lehre ist durch zahlreiche Programme von Bund und Ländern vorangetrieben worden. Die Integration von E-Learning-Elementen in die regulären Curricula befindet sich in der Umsetzung (vgl. Kleimann/Wannemacher 2004).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Profilierung:&#039;&#039;&#039; Die Profilierung jeder Hochschule ist zum anerkannten Maßstab für die strategische Weiterentwicklung geworden mit dem Ziel, Stärken zu eruieren und auszubauen sowie Schwächen abzubauen. Eine hochschulweite Verständigung von Ziel, Zweck und Identität der Einrichtung soll durch eine Zusammenarbeit von Hochschulräten, Hochschulleitungen, Fakultätsleitungen und Mitgliedern der Hochschulen erreicht werden, die bislang unterschiedlich gut gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autonomie:&#039;&#039;&#039; Die notwendigen Voraussetzungen der Handlungsfähigkeit in den Entscheidungsstrukturen&lt;br /&gt;
der Hochschulen sind in den Landesgesetzen weitestgehend geschaffen worden. Die Hochschulen treten zunehmend gegenüber Staat und Gesellschaft als aktive Korporationen auf, die ihre Ziele und Strategien selbst erarbeiten, ihre Budgets eigenständig verwalten und Studiengänge selbstständig und verantwortlich entwickeln. Die Trennung von Leitungs- und Aufsichtskompetenzen ist umgesetzt, die doppelte Legitimation in vielen Gesetzen eingeführt. Zielvereinbarungen als hochschuladäquates Steuerungs- und Koordinationsinstrument sind sowohl innerhalb der Hochschulen wie auch zwischen Hochschulen und Staat ein zunehmend praktiziertes Instrument (vgl. Müller-Böling 1997; Müller-Böling 2000, S. 58ff.). Letztlich werden darüber hinaus neue Formen des Personalmanagements von der&lt;br /&gt;
leistungsorientierten Professorenbesoldung bis hin zur Nachwuchsqualifizierung als Juniorprofessor&lt;br /&gt;
eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wissenschaftlichkeit:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Die Wissenschaftlichkeit ist zu einer anerkannten Herausforderung für die Hochschulen geworden.&#039;&#039; Leistung, Exzellenz, Qualität in Forschung, Lehre und Weiterbildung sind Hauptforderungen an die Hochschulen. Frauenförderung, Demokratisierung der Gesellschaft, Ausländerförderung stellen wichtige Zusatzziele dar. Autonomie allein sichert jedoch keine Qualität. Neben der Berufung sind weitere Qualitätssicherungsinstrumente eingeführt worden. Von ISO 2000 bis „peer reviews“ nutzen und erproben die Hochschulen unterschiedlichste Instrumente und betreiben ein aktives Qualitätsmanagement (vgl. Müller-Böling 2006).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fasst man diese Entwicklung zusammen, so kann man feststellen, dass sich das deutsche Hochschulsystem innerhalb von zehn Jahren in den Strukturen ebenso wie in den Leitbildern&lt;br /&gt;
reformiert hat. Damit ist die Hochschulreform einer Reform des Schulwesens voraus.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.100.233.191</name></author>
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